Hundewesen

Obmann Klaus Schmidt

Wichtige Information zum Aujezky-Virus

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Brauchbarkeitsprüfung 2016

Am diesjährigen Vorbereitungslehrgang nahmen 15 Hundeführerinnen und Hundeführer mit den verschiedensten Jagdhunderassen teil.
Die Riege der Vorstehunde wurde von Deutsch-Drahthaar, Deutsch-Kurzhaar, Deutsch-Langhaar, Griffon, Großer Münsterländer, Kleiner Münsterländer, Pudelpointer und Flat-Coated-Retriever vertreten.
Dazu gesellten sich Kopov, Deutscher Jagdterrier, Jack-Russel-Terrier, Bayrischer Gebirgsschweisshund, Hannoveraner und als Exote eine Airdale Hünding.
Die jüngsten Aspiranten waren zu Kursbeginn gerade mal 5 Monate alt und bestanden mit 9 Monaten die Prüfung, einer davon als Prüfungsbester.
Unter den Kursteilnehmern befanden sich auch Hunde, die auf Grund ihrer Abstammung in Hessen nicht zur Prüfung zugelassen werden konnten, deren Führer ihre Hunde aber trotzdem jagdlich ausbildeten um im benachbarten Bundesland Rheinland-Pfalz die Prüfung ablegen zu können.
Von Mitte April bis Anfang August wurde den Hunden – und den Führern – in mehr als 20 Übungseinheiten das jagdliche Einmaleins vermittelt.
Nach dem Grundgehorsam bildete – wie in jedem Jahr – das zuverlässige Apportieren die große Hürde.
Daneben wurde der Einarbeitung auf die Schweißarbeit besonderes Augenmerk gewidmet. Bei der am 13. August durchgeführten Prüfung konnten schließlich 8 von 9 Gespannen die jagdliche Brauchbarkeit in den Fächern allgemeiner Gehorsam, Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild und die Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild bescheinigt werden.

Klaus Schmidt
Obmann für das Hundewesen

Bericht des Hundeobmanns

Der Vorbereitungslehrgang für die Brauchbarkeitsprüfung des Landes Hessen wurde im Zeitraum vom 11. April bis18. Juli mit tatkräftiger Unterstützung meiner Frau und meiner Tochter im Revier Heubach absolviert.
13 Hundeführerinnen und Hundeführer - zum Teil Erstlingsführer - stellten sich der Herausforderung, ihren Jagdhund unter Anleitung selbst auszubilden. Besondere Anerkennung gebührt dabei Herrn Dr. Strack, der im Alter von 83 Jahren seinen Rauhhaarteckelrüden erfolgreich zur Prüfung einarbeitete.
Der Lehrgang zeichnete sich wie in den vergangenen Jahren durch ein breites Spektrum von Jagdhunderassen aus.
Deutsch-Langhaar, Kleiner Münsterländer, Flat-Coated- Retriever, Brandlbracke, Dachsbracke, Kopov, Bayerischer Gebirgsschweißhund, Deutscher Wachtelhund und Rauhhaarteckel zeigten die Vielzahl der in unseren Revieren zum Einsatz kommender Jagdhunderassen.
Die Übungseinheiten wurden in der Regel samstags vormittags im Revier Heubach, das uns wie in den Jahren zuvor von den Pächtern Hans und Steffen Kropf zur Verfügung gestellt wurde und das für alle Prüfungsfächer ausgezeichnete Übungsmöglichkeiten bot, absolviert.
Nach einer kurzen Kennenlernphase der Hunde wurde zunächst der Grundgehorsam gefestigt. Danach erfolgte schon die Differenzierung zwischen den Hunden und Hundeführern , die sich nur auf die Brachbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild spezialisieren wollten und den Hunden und Hundeführern, die darüber hinaus auch die Erlangung der Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild anstrebten.
Wie in jedem Jahr mussten letztere erst die große Hürde des zuverlässigen Apportierens bewältigen, bevor es an die Federwild- und Haarwildschleppen gehen konnte.
Bei der Einarbeitung für die Schweißarbeit konnten wir relativ schnell zur Übernachtfährte übergehen und die Hunde auch auf unterschiedliche Bodenverhältnisse einstellen.
Dem allgemeinen Gehorsam und besonders dem Verhalten auf dem Stand (Standruhe bei einer simulierten Treibjagd) wurde großes Gewicht beigemessen, da dies für eine sichere Jagdausübung unverzichtbar ist.
Zu der am 18. Juli durchgeführten Brauchbarkeitsprüfung traten alle Kursteilnehmer sowie zwei Hundeführer aus den Vorbereitungslehrgängen der Vereinigung der Jäger im Odenwald und des Kreisjagdvereins Groß-Gerau an.
Die Richter des Jagdgebrauchshundvereins Starkenburg-Südhessen e.V. prüften 15 Hunde in 3 Gruppen.
Allen Hunden konnte die jagdliche Brauchbarkeit bescheinigt werden.
An dieser Stelle ein herzliches Waidmannsdank an die Revierinhaber Hans und Steffen Kropf für die Zurverfügungstellung ihres Reviers. Dank gebührt aber auch den Hundeführerinnen und Hundeführern, die keine Mühe scheuten und denen kein Weg zu weit war. Ein Hundeführer reiste immer aus dem Hunsrück an.
In diesem Jahr findet der Vorbereitungslehrgang in der Zeit vom 09. April bis 13. August statt.
Interessenten wenden sich bitte an mich.
Klaus Schmidt   In der Köhlertanne 11   64295 Darmstadt   06151- 312191
E-Mail   schmidthome @ T-Online.de

Daneben bietet der Jagdgebrauchshundverein Starkenburg-Südhessen in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Jäger im Odenwald, dem Jagdverein Hubertus Bergstraße und dem Kreisjagdverein Groß-Gerau weitere Vorbereitungslehrgänge an.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an

Sven Hirth Tel. 0172-8099905   (Bergstraße)
Wilfried Heckmann   Tel. 06068-912355   (Odenwald)
Dieter Hampel Tel. 0172-6934033   (Groß-Gerau)

Klaus Schmidt


Neue Tollwutverordnung
Mit Datum vom 20. Dezember 2005 wurde die Tollwutverordnung durch das zuständige Bundesministerium für Landwirtschaft und Ermährung
geändert. Die alten Vorgaben zum Nachweis einer gültigen Tollwutschutzimpfung bei Prüfungen mit den Hinweis (mind. 4 Wochen, längstens 12 Monate) sind nicht mehr gültig. Der neue Passus lautet: Wirksamer Impfschutz bei Hunden besteht, wenn eine Impfung gegen Tollwut, im Falle von Wiederholungsimpfungen jeweils innerhalb des
Zeitraumes durchgeführt worden ist, den der Impfstoffhersteller für die jeweilige Wiederholungsimpfung angibt.

Am Tag der Prüfung muss ein gültige Tollwutschutzimpfungszeugnis
vorgelegt werden.

Termine

es stehen aktuell keine Termine an

Mitteilung zur Aujeszkysche Krankheit --> PDF

Dokumentation zur Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden hinter der lebenden Ente in Hessen --> PDF

Anschreiben BPO --> PDF

BPO-Bestimmungen Kommentierung --> PDF

BPO-Hessen --> PDF

 

 

 

Dieburger Jäger
Ausgabe 01/2016
 
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